Investitionsrechnung
Anlass von Investitionen sind:
Errichtungsinvestitionen (Gründungsinvestitionen);
Ergänzungsinvestitionen:
Erweiterungsinvestitionen
Veränderungsinvestitionen (Umstellungs-, Rationalisierungs-, Diversifizierungsinvestitionen)
Sicherungsinvestitionen (z. B. Ausbildung, Beteiligungserwerb oder Werbemaßnahmen zur Sicherung von Marktanteilen)
laufende Investitionen
Ersatzinvestitionen
Großreparaturen
Die Verfahren der Investitionsrechnung werden üblicherweise in statische (einperiodige) Verfahren und dynamische (mehrperiodige) Verfahren differenziert.

Bekanntermaßen sind die Einzelverfahren der Investitionsrechnung aufgrund unsicherer (mehrwertiger) Erwartung, um eine Risiko-Chancen-Beurteilung zu ergänzen.

Die klassische Investitionsrechnung (Wirtschaftlichkeitsrechnung) behandelt in den statischen Verfahren den Kostenvergleich, den Gewinnvergleich, den Rentabilitätsvergleich und den statischen Amortisationsvergleich, während beim dynamischen Verfahren die Kapitalwertmethode, die Annuitätenmethode, die interne Zinsflussmethode, der dynamische Amortisationsvergleich und die Vermögensendwertmethode zur Anwendung kommen.

Um eine Risiko-Chancen-Methode vornehmen zu können, bedarf eines Korrekturverfahrens, einer Sensitivitätsanalyse (Berechnung kritischer Werte, Bandbreitenrechnung), Risikoanalyse und Ermittlung von Präferenzwerten (Erfahrungswert, Standardabweichungen, Sicherheitsäquivalent, Bernoulli-Nutzen), Risikosimulation und flexible Planung auf Basis von Zustands- und Entscheidungsbäumen.